Erste Überlegung: Foodblog ja oder nein?

Immer wieder werde ich gefragt, ob es schwierig ist einen Blog zu starten und was man alles dafür in der Anfangszeit beachten muss. Deswegen habe ich mich entschlossen, meine bereits gemachten Erfahrungen mit euch zu teilen.

1. Ist es überhaupt noch sinnvoll einen Foodblog ins Leben zu rufen?

Definitiv ein dickes JA! Jeder der gerne kocht, weiß, dass es nie genug Inspiration geben kann. Ich lese Rezepte wie Bücher und freue mich über jeden weiteren Foodblog im Internet. Wenn man einen Blog ins Leben rufen möchte und seiner Kreativität freuen Lauf lassen möchte, dann sollte man es unbedingt machen. Jeder Blog ist einzigartig und wird seine Leser und Interessenten finden.

2. Wieviel Zeit nimmt ein Foodblog in Anspruch?

Ok, diese Frage ist schwierig zu beantworten und ich kann nur von meiner Ist-Sitation ausgehen. Ich möchte mit meinem Blog kein großes Business aufbauen. Ich habe Spaß daran zu Bloggen und verbinde das mit meiner Leidenschaft, dem Kochen. Im Durchschnitt stelle ich ein Rezept pro Woche online. Da ich häufig nur am Wochenende wirklich Zeit habe um zu kochen. Hierbei bin ich mittlerweile gut optimiert. Ich koche ein Gericht und mache einfach eine Portion extra. Heißt, wir essen zuerst und anschließend wird die dritte Portion fotografiert und ggf. noch verspeist. In der Anfangsphase habe ich erst mein Essen fotografiert, dann war es kalt und erst dann konnte ich es essen. Was tut man nicht alles für ein Foto. Grob kann ich folgendes für eine Woche mit 1-2 Posts sagen:

Social Media: 5h die Woche

Kochen: 2h

Fotografieren, Bearbeitung und Upload: 1,5h

Foren, Netzwerk: 3h

Man darf den Aufwand nicht unterschätzen.

3. Wie lange dauert es einen Foodblog zu erstellen?

Wenn du professionelle Hilfe hast, dann geht es fix. Ich bastle noch heute an meinem Blog und bin noch immer kein Profi und noch lange nicht fertig. In der Anfangsphase (vorhandenes Wissen = 0) habe ich mir eine Woche Urlaub genommen und mich durch Tutorials, durch Foren usw. geklickt und nebenbei step bei step meinen Blog entwickelt. Das hat wunderbar funktioniert und ich habe sehr viel dabei gelernt.

Du musst für dich festlegen, ob du einen kostenlosen Blog haben möchtest (hier sind die Möglichkeiten begrenzt) oder ob du eine Anfangssumme in deinen Blog investieren möchtest.

4. Wie hoch sind die Anfangskosten?

Je nach Paket und Anforderungen sind die Kosten unterschiedlich. Ich bezahle monatlich für eine eigene Url und für den Server. Zusätzlich habe ich mir ein Theme gekauft für ca. 120 €, welches individuell weiterentwickelt werden kann, aber eine sehr gute Basis ist. Ich arbeite dafür mit WordPress.

Zusätzlich habe ich in eine Kamera investiert. Ich habe eine Nikon D3200 (Anfängermodell), aber völlig ausreichend, um meine Rezepte mit der Welt zu teilen. Ebenfalls brauchst du ein Laptop, ein Smartphone, WLan und ich habe ca. 100 € für Foodblogger-Geschirr ausgegeben. Nach und nach wirst du in weitere Utensilien wie Beleuchtung usw. investieren – aber um zu starten, reichen die aufgezählten Sachen völlig aus.

5. Möchte ich Geld mit dem Blog verdienen oder nicht?

Darüber werde ich noch einmal einen separaten Post verfassen. Denn das Thema ist sehr breit. Bewusst muss euch jedoch sein, wenn ihr mit dem Blog Geld verdienen möchtet, dann müsst ihr mind. 1x die Woche ein Rezept posten. Ihr habt bereits oben gesehen, wie viel Zeit das Bloggen in Anspruch nimmt. Wenn du diese hast, dann starte durch und mache ein Business aus dem Bloggen. Lege nicht einfach blind los – erstelle dir eine Strategie und überlege dir eine genaue Vorgehensweise. Möchte ich eine Marke aufbauen, wer ist meine Zielgruppe, welche Nische möchte ich abdecken, wie ist meine Marketingstrategie usw. (bei Interesse schreibt mir eure Fragen und ich werde diese dann aufgreifen)

Ich hoffe ich konnte euch bei den ersten Überlegungen ein wenig unterstützen. Ich weiß wie hilfreich diese Artikel gerade in der Gründungsphase sind, deswegen wird es mehr davon geben. 🙂

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