Mein erster Kalbsbraten! Yes!

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Der Blog lässt nur unschwer erkennen, dass ich meine Vorliebe zum Kochen entdeckt habe. 🙂 Noch vor einigen Jahren habe ich mich von Knorr-Tüten ernährt, doch mittlerweile habe selbst ich erkannt, dass eine gesunde und frische Ernährung das A. und O. ist. Doch noch nie habe ich mich an einen Braten getraut. Bis HEUTE!

Mein erster Kalbsbraten war ein Träumchen. Ich hätte nie gedacht, dass der erste Versuch ein voller Erfolg wird. Mein sehr kritischer Tester und dazu der größte Fleischliebhaber auf der Welt, war mein Daddy.

Natürlich möchte ich euch mein Rezept nicht vorenthalten. Ihr müsst es unbedingt nachkochen! Wichtig, und das erwähne ich wieder und wieder, sind frische Lebensmittel. Bitte verzichtet auf Supermarktfleisch und gebt lieber ein paar Euro mehr aus und kauft das Fleisch in einer Schlachterei. 

So nun komm ich aber zum Rezept. Los geht´s:

Zutaten:

1kg Kalbsbraten

2 Knoblauchzehen

3 EL Öl

3 EL frisch geh. Kräuter (Thymian, Majoran, Rosmarin)

2 Zwiebeln

2 Karotten

200 g Knollensellerie

Salz

Pfeffer

150 ml Rotwein

ca. 500 ml Kalbsfond

100 ml Sahne

Paprikapulver

Wie geht es weiter?

Den Braten waschen und abtupfen. Anschließend Knobi schälen und zerdrücken und mit Öl und gehackten Kräutern vermengen. Den Braten damit einreiben und für zwei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

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Dann den Ofen vorheizen (Elektro 150 Grad/Umluft 140 Grad). In der Zeit die Zwiebeln, Karotten und den Sellerie putzen und würfeln. Nun kommt der Braten wieder ins Spiel. Wenn die zwei Stunden um sind, den Braten noch einmal salzen und pfeffern und rundherum in einem Topf anbraten. (ca. 6 Minuten, bis die Poren geschlossen sind) Herausnehmen, das geschnittene Gemüse im Topf anschwitzen und mit Rotwein und etwas Kalbsfond ablöschen.

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Das Fleisch legt ihr in den Bräter und lasst es ca. 90 Minuten im Ofen schmoren. Dabei ab und zu wenden und regelmäßig mit Kalbsfond übergießen. Wenn der Braten fertig ist muss er noch ein paar Minuten in Alufolie ruhen. In der Zeit könnt ihr die Soße zubereiten. Hierzu nehmt ihr den Schmorsud aus dem Bräter und lasst es durch ein Sieb in einen kleinen Topf laufen. Nun kommt noch ein wenig Sahne hinzu und ihr lasst es kochen bis die Soße sämig ist. Wer es dicker möchte, kann noch etwas Soßenbinder einrühren. Nur noch mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen und fertig ist die Soße.

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Dazu haben wir kleine Pellkartoffeln gegessen und noch extra eine Portion Gemüse blanchiert. Bei uns waren es Baby-Karotten und Kaiserschoten, aber auch grüner Spargel und Babyzucchini passen perfekt. Einfach das Gemüse bissfest blanchieren und anschließend kurz in heißer Butter schwenken.

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Lasst es euch schmecken! Mein Daddy und ich werden das Rezept definitiv wiederholen. 

Eure Katja

 

 

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4 Comments

  • Claire sagt:

    Richtig toller Blog!! sieht lecker aus 😀

  • Caren sagt:

    Hey 🙂 ich hab durch Kleiderkreisel auf deinen Blog gefunden und bin begeistert auch von dem tollen Rezept 🙂 und auch mal jemand der auch aus Hamburg kommt 🙂
    Ich habe nur eine Frage…was passiert denn mit den geschnittenen und angebratenem Gemüse? 🙂 Soll das mit in den Bräter zum Fleisch oder danach als Beilage dienen?
    Ansonsten finde ich das Rezept + deinen ganzen Blog wirklich toll 🙂 Ist gleich in meiner Favoritenliste gelandet 🙂
    Liebe Grüße!!

    • Katja Narjes sagt:

      Hallo Caren,

      es freut mich sehr, dass dir unser Blog gefällt. Da wir uns in der Aufbauphase befinden, sind wir über jedes Feedback total happy 🙂 Nun aber zum Gemüse 😉 es soll danach als Beilage dienen und kann ganz entspannt zubereitet werden, wenn der leckere Braten im Ofen ist. Lass mich doch wissen wie es dir gefallen hat, sobald du es ausprobiert hast 🙂 LG, Katja

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